Achten Sie immer darauf, wie sie sich im Web präsentieren. Vor allem bedenken Sie immer wer alles Mitlesen kann, wenn Sie bei Twitter, Facebook & Co. Statusmeldungen verfassen oder Bilder hochladen.

Zwei derbe Beispiele, was passieren kann, wenn Sie vergessen, dass Sie im Web 2.0 nicht allein sind.

1. Beispiel:
Ein angesehener Blogger verfasst eine interessante und intelligente Analyse, die durchaus plausibel erklären kann, warum Deutschland aufpassen muss, nicht zu einem Entwicklungsland zu degenerieren. Teile seiner Reputation verspielt er allerdings nur innerhalb von 37 Zeichen, weil er einen ekeligen Tweet zwitschert, den Don Alphonso dokumentiert. Diesen Tweet bekommt der Autor kaum wieder aus der Welt. Eine unachtsame Meinungsäußerung im Web und schon leidet der Ruf.


2. Beispiel
Spiegel Online bringt heute die Meldung: „ Ein 25-Jähriger aus der Karibik hatte Liebeskummer, weil seine Freundin in London mit ihm Schluss gemacht hatte. Als der Mann via Facebook sah, dass die 27-Jährige einen neuen Freund hatte, stieg er ins Flugzeug und brachte die Frau um.“


Was hatte die Frau gemacht? Sie hatte einfach nur Fotos von sich und ihrem neuen Freund hochgeladen. Das ist auch aus Reputationssicht kein Fehler. Jeder hat das Recht Fotos hochzuladen. Das ihr Ex so außer sich gerät konnte niemand ernsthaft ahnen.

Das zeigt wiederum. Sie können so viel auf Ihre Reputation2.0 achten wie Sie wollen. Letztendlich gibt es immer jemanden, den etwas nicht passt – auch wenn diesmal die Folgen natürlich extrem ausgefallen sind.

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