Wir müssen reden – Beispiele für dialogorientierte Unternehmenskommunikation in Social Media

Als das eigentliche Potenzial des Social Webs und die Königskür für Unternehmen gilt der Dialog mit den Zielgruppen. Doch tatsächlich tun sich viele Unternehmen schwer damit. Oft werden das mangelnde Verständnis von Social Media der Kommunikations- und Marketingverantwortlichen in Unternehmen und ihre plumpen Gehversuche in einer nutzerdominierten Welt belächelt. Dass es auch anders geht zeigen die folgenden Beispiele für dialogorientierte Kommunikation von Unternehmen in Social Media.
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Fanpages in Facebook: von Dialogwüsten und Markenmuffeln

Eine Fanpage in Facebook gehört längst zum Standardrepertoire der Social Media Kommunikation von Unternehmen. Gewinnspiele, Rabattaktionen und Fotowettbewerbe – der Kampf um die Aufmerksamkeit der über 700 Millionen Facebook-Nutzer ist groß. Doch wollen die nicht eigentlich viel lieber unter sich bleiben? Zur Interaktion von Marken und Nutzern in Facebook.
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Der harte Abschied von der Hochglanzkommunikation

Lange Zeit kommunizierten Unternehmen über Models mit leeren Worthülsen und Marketingsprech (und manche machen es stoisch immer noch). Die schöne bunte Unternehmenswelt inszeniert in Hochglanzformat. Hochwertig gedruckte Broschüren mit imposanten Bildern und schönen wohlklingenden Sätzen. Schön, aber eben nicht glaubwürdig. Und jetzt mischen da auf einmal viel mehr Menschen mit, stellen die edlen Worte und makellosen Antlitze öffentlich in Frage, verlangen nach vertrauenswürdigen Informationen und Transparenz. Eine deutliche Entwicklung hin zu Storytelling und “echten” Inhalten ist zu erkennen, woran das Social Web nicht ganz unschuldig ist. Ganz im Gegenteil. Der mündige Nutzer ist omnipräsent. Über Authentizität und den Abkehr von der Hochglanzkommunikation.
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Das Scheuklappen-Denken in Plattformen

Facebook hat sich in unser Leben eingeschlichen, sich in unserer alltäglichen Mediennutzung verankert und mit jedem Mitglied ein bisschen mehr Macht gewonnen. Macht, weil sich 50 Prozent der Mitglieder täglich einloggen, durchschnittlich 90 Beiträge pro Monat erstellen und dabei freizügig verraten, wo sie sich gerade befinden, was sie mögen und mit wem sie in einer Beziehung sind. Natürlich muss jedes Unternehmen auf einer solch mächtigen Plattform mit einer Facebook Page präsent sein. Wirklich?
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Tatort Telekom Einkaufswelt – Vertrauen ist harte Arbeit

Vielerorts wird in Zusammenhang mit Social Media die Chance für Unternehmen betont, näher an ihre Stakeholder zu rücken. Durch die direkte Interaktion mit den Nutzern entsteht eine neue Möglichkeit für den Aufbau von Vertrauen. Doch gerade gestern ist wieder mal ein Manipulationsfall im Internet aufgeflogen, bei dem die Telekom die Agentur Textprovider damit beauftragt hat, ihren Shop mit fingierten Nutzerkommentaren zu füllen. Die Skepsis der User gegenüber der Onlinekommunikation von Unternehmen ist groß. Warum viele Nutzer den Kommunikationsaktivitäten von Unternehmen nicht vertrauen und wie sich Unternehmen dieses erarbeiten können.
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Social Media – eine Bedrohung für die Reputation von Unternehmen?

Jack Wolfskin, Deutsche Bahn, United Airlines, KFC,… in die Liste der Social Media Fails reihen sich immer wieder neue Unternehmen ein. Da entsteht schnell der Eindruck, die Veränderung der Kommunikation durch das Social Web stelle in erster Linie eine Bedrohung für die Reputation von Unternehmen dar. Im Internet sind neue Öffentlichkeiten entstanden, die klassische Sichtweisen auf die Entstehung und das Management von Reputation sprengen. Elf Kommunikationsexperten großer Unternehmen im deutschsprachigen Raum sprechen über Chancen und Risiken des Social Webs für die Reputation, ihre Erfahrungen im Umgang mit Social Media und die Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.
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Corporate Media – Social Media?

Social Media sind in der öffentlichen Wahrnehmung stark mit dem Bild kommunizierender Konsumenten verknüpft. Konsequenzen für Unternehmen, so scheint es, entstehen vor allem dort, wo es um die direkte Auseinandersetzung mit potenziellen und bestehenden Kunden geht: in Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung. Die Unternehmenskommunikation zeigt sich interessiert, steht dem Phänomen des Dialogs in digitalen Öffentlichkeiten häufig aber auch skeptisch und distanziert gegenüber. Dabei macht der Impuls der Veränderung vor dem System der Corporate Media nicht halt. Social Media sind Symptome eines grundlegenden Strukturwandels der Medienlandschaft – und sie fordern die Unternehmenskommunikation auf verschiedenen Ebenen zum Umdenken heraus.
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Der gordische Knoten der Reputation

Die Meinungsmacht des Social Webs flößt den Unternehmen Angst um ihre Reputation ein. Kommt die Lawine in Social Media erst einmal ins Rollen, kann sie nur schwer gestoppt werden und die Spuren, die sie hinterlässt, können der Unternehmensreputation schaden. Zahlreiche Anbieter versuchen mit der Angst der Unternehmen Profit zu machen und bieten fragwürdige Lösungen für Messung und Management der Online Reputation an. Doch was ist überhaupt eine Online Reputation? Warum sich ein differenzierter Blick auf das komplexe Konstrukt der Reputation lohnt. mehr… »

Das Soziale an sozialen Medien verstehen

Everything is social – die Hinwendung zum Sozialen, die Social Ubiquity durch die neuen Medien ist in aller Munde. Durch das Social Web ist die Vernetzung mit anderen Menschen einfacher geworden, Informationen zirkulieren schneller. Unternehmen sollten jedoch nicht einfach auf den Zug des Sozialen aufspringen. Für eine langfristig erfolgversprechende Kommunikation in Social Media sind detaillierte Erkenntnisse essenziell, wie und warum die Nutzer Informationen publizieren und austauschen. mehr… »

Social Media: Wie sag ich es dem Management?

Der European Communication Monitor, eine jährliche Umfrage unter Kommunikations- und PR-Verantwortlichen, bestätigt auch 2009 den Trend: Der Strukturwandel der Medien setzt sich fort, und die Kommunikationsprofis in Unternehmen setzen zunehmend auf digitale und soziale Medien. Irritierend ist nur, dass die Studie zugleich eine strukturelle Ferne von Kommunikateuren und Entscheidungsträgern im Management belegt. Die Deutung liegt nahe, dass dies als strukturelle Bremse für die Nutzung sozialer Medien durch Unternehmen wirkt. Wie kann das Evangelium der sozialen Medien zum Management gelangen? mehr… »