Return on Engagement ist der ROI in Social Media

Aber wie messe ich nun meinen Social ROI? Der ROI bezieht sich auf eine monetär messbare Wertsteigerung. Da es bei Social Media um Menschen geht, die untereinander oder mit einem Unternehmen oder einer Marke interaktiv kommunizieren, passt ein ROI-Ansatz einfach nicht. Vielleicht sollte man daher besser von einem KPI (Key Performance Indicator) sprechen, also einer Leistungskennzahl.

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Social Media – eine Bedrohung für die Reputation von Unternehmen?

Jack Wolfskin, Deutsche Bahn, United Airlines, KFC,… in die Liste der Social Media Fails reihen sich immer wieder neue Unternehmen ein. Da entsteht schnell der Eindruck, die Veränderung der Kommunikation durch das Social Web stelle in erster Linie eine Bedrohung für die Reputation von Unternehmen dar. Im Internet sind neue Öffentlichkeiten entstanden, die klassische Sichtweisen auf die Entstehung und das Management von Reputation sprengen. Elf Kommunikationsexperten großer Unternehmen im deutschsprachigen Raum sprechen über Chancen und Risiken des Social Webs für die Reputation, ihre Erfahrungen im Umgang mit Social Media und die Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.
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Der gordische Knoten der Reputation

Die Meinungsmacht des Social Webs flößt den Unternehmen Angst um ihre Reputation ein. Kommt die Lawine in Social Media erst einmal ins Rollen, kann sie nur schwer gestoppt werden und die Spuren, die sie hinterlässt, können der Unternehmensreputation schaden. Zahlreiche Anbieter versuchen mit der Angst der Unternehmen Profit zu machen und bieten fragwürdige Lösungen für Messung und Management der Online Reputation an. Doch was ist überhaupt eine Online Reputation? Warum sich ein differenzierter Blick auf das komplexe Konstrukt der Reputation lohnt. mehr… »

Derbe Beispiele: So wichtig ist ein sorgfältiges Reputationsmanagement

Achten Sie immer darauf, wie sie sich im Web präsentieren. Vor allem bedenken Sie immer wer alles Mitlesen kann, wenn Sie bei Twitter, Facebook & Co. Statusmeldungen verfassen oder Bilder hochladen.

Zwei derbe Beispiele, was passieren kann, wenn Sie vergessen, dass Sie im Web 2.0 nicht allein sind.

1. Beispiel:
Ein angesehener Blogger verfasst eine interessante und intelligente Analyse, die durchaus plausibel erklären kann, warum Deutschland aufpassen muss, nicht zu einem Entwicklungsland zu degenerieren. Teile seiner Reputation verspielt er allerdings nur innerhalb von 37 Zeichen, weil er einen ekeligen Tweet zwitschert, den Don Alphonso dokumentiert. Diesen Tweet bekommt der Autor kaum wieder aus der Welt. Eine unachtsame Meinungsäußerung im Web und schon leidet der Ruf.


2. Beispiel
Spiegel Online bringt heute die Meldung: „ Ein 25-Jähriger aus der Karibik hatte Liebeskummer, weil seine Freundin in London mit ihm Schluss gemacht hatte. Als der Mann via Facebook sah, dass die 27-Jährige einen neuen Freund hatte, stieg er ins Flugzeug und brachte die Frau um.“


Was hatte die Frau gemacht? Sie hatte einfach nur Fotos von sich und ihrem neuen Freund hochgeladen. Das ist auch aus Reputationssicht kein Fehler. Jeder hat das Recht Fotos hochzuladen. Das ihr Ex so außer sich gerät konnte niemand ernsthaft ahnen.

Das zeigt wiederum. Sie können so viel auf Ihre Reputation2.0 achten wie Sie wollen. Letztendlich gibt es immer jemanden, den etwas nicht passt – auch wenn diesmal die Folgen natürlich extrem ausgefallen sind.